Treffen des Freien Wolfshundeclubs in Heigenbrücken

(von Kerstin Baldschun)

Vier Wochen Sommerlager waren vorbei. Auf dem nach hause Weg nahmen wir nicht den direkten Weg, sondern nutzen die Gelegenheit um weitere Menschen und Hunde zu treffen und Erfahrungen auszutauschen. Zurück in Deutschland besuchten wir den Zwinger Frankoniapower http://www.frankoniapower.de/ nein, keine Wolfshunde ;) und wurden herzlich empfangen. Bei sehr viel Kaffee folgten erkenntnisreiche Diskussionen. Danke noch mal für die wichtigen Hintergrundinformationen. Uns wurde nicht nur Obdach gewährt, sondern wir durften am nächsten morgen an einer Trainingsfahrt teilnehmen. Der Huskyvirus hat ja schon lang zu geschlagen, aber wir kämpfen dagegen an. Sollte ich mal die Rasse wechseln, weiß ich ganz sicher, was bei uns einzieht. 

Nach diesem schönen Morgen ging es weiter Richtung Heimat. Auf dem Rückweg besuchten wir als Abschluss unserer Wolfshundehärte-Tour noch das Treffen des Freien TWH-Club http://www.twh-club.de/

Auch wenn wir müde waren konnten wir natürlich nicht einfach daran vorbei fahren. Es lag direkt am Weg in Richtung Heimat. Inzwischen war es Samstag Abend und die Stimmung in Heigenbrücken war bei unserer Ankunft klasse. Viele nette Leute saßen am Lagerfeuer. Es wurde gelacht und geklönt. Lange habe ich allerdings nicht mehr durchgehalten. Mit Calu habe ich mich ins Auto verzogen, weil wir keine Lust hatten, noch mal ein Zelt aufzubauen. Chips und Vidux „durften“ am Lagerfeuer übernachten. Das Feuer war dringend nötig, da es keine laue Sommernacht, sondern eher ein nasser Herbsttag war. Die Temperaturen im Spessart waren alles andere als sommerlich. Chips wurde mehrfach am Feuer gewendet- AM- nicht im Feuer…. Morgens saß uns allen die Kälte und Feuchtigkeit in den Gliedern. Aber nach dem ersten Kaffee und gelegentlichen Sonnenstrahlen wurde es besser. Bei der anschließenden Wanderung rund um Heigenbrücken wurde es den meisten Teilnehmern wieder warm. Das Lagerfeuer wurde zwischenzeitlich gehütet und bewacht von den Seniorhunden behütet und bewacht.

Sonntag Abend nach dem Abbau ging es dann endgültig zurück nach hause. Nicht nur die Hunde waren froh mal wieder im eigenen Bett zu schlafen. In diesem Urlaub haben wir an die 100 TWH bei Arbeit, Sport, Spiel und Ausstellung beobachten können und haben diverse Hundetrainer bei der Arbeit gesehen.

 

Fazit 1: Vier Wochen Training am Stück ist viel zu viel. Täglich ausgiebig mit den Hunden zu arbeiten erfordert Konzentration und Motivation. Summercamps eignen sich begrenzt zum Urlaub machen, klönen, und Leute kennen lernen, können aber bei entsprechenden Ausbildern den Hund schnell weiterbringen. Man trifft auf Gleichgesinnte, aber es ist etwas anderes als ein normaler Urlaub.

Fazit 2: Es auch gibt Menschen, die ihr Können und ihr Wissen weitergeben.

Fertig